...helfen, Visionen zu leben

Vita

Lehren heißt, ein Feuer entfachen und nicht, einen leeren Eimer füllen. (Heraklit)


Name: Marion Kutscher
geboren:  1959
Wohnort: München


 

Das Konzept der "Offenen Lernorte" ist 2007 entstanden und wird laufend erweitert.
Es soll neue Impulse für die Weiterentwicklung im Sozialen Raum liefern.

Meine persönliche Geschichte:

Aus-/Weiterbildung:

  • Bürokaufmann (IHK)
  • Personalfachkaufmann (IHK)
  • Ausbildereignung (IHK), Legasthenietrainer® (EÖDL)
  • Tele-Office-Ausbildung
  • Zertifikat vom Bundesverband für Kindertagespflege e.V. "Qualifizierte Kindertagespflegeperson"
  • Forum Quartiersmanagement: Interdisziplinäre Fortbildung für Quartierakteure zur Aktivierung von Nachbarschaften und Projektentwicklung vor Ort
    Zertifikat der Bundesakademie für Kirche und Diakonie
  • Seminar Stiftung Mitarbeit: Kommune gemeinsam gestalten - Beteiligungs- und Kooperationsprozesse zwischen Brüger/innen, Wirtschaft und Kommune initiieren und realisieren
    Seminarbescheinigung
     

Berufserfahrung

  • Sachbearbeitung, Personalsachbearbeitung und Projektmanagement in verschiedenen Münchner Unternehmen
  • selbstständig als Unternehmensberaterin/Anwendungsberaterin
  • Geschäftsstellenleitung/Projektleitung eines Softwareunternehmens/Unternehmensberatung
  • selbstständig als Unternehmensberaterin/Leitung einer Webagentur
  • Office-Managerin in einer Stiftung
  • Office-Managerin in einer bayerischen Akademie

 Ehrenamtliche Tätigkeiten:


Meine Erfahrungen und Schlussfolgerungen mit dem bestehenden Schulsystem (Bayern) haben mich motiviert, diese Website zu entwickeln:

Unsere persönliche Geschichte:

Als Eltern haben wir ein Schulsystem kennengelernt, das nicht die Individualität unseres Kindes berücksichtigt hat. Hilfe und Unterstützung zur Erreichung der Leistungsziele wurde seitens der Schulen nicht oder unzureichend geleistet.

Unsere Gefühle während der Schulzeit unseres Kindes waren

  1. Freude, als unser Kind eingeschult wurde
  2. Angst, dass unser Kind selektiert wird
  3. Angst, dass unser Kind sich minderwertig fühlt, da es zeitweise den Anforderungen der Schule nicht gerecht werden konnte
  4. Angst, dass unser Kind die Freude am Lernen verliert
  5. Fassungslosigkeit über Pädagogen, die Kinder in der Grundschule selektieren
  6. Dankbarkeit für Pädagogen, die Kinder lieben, Verständnis, Wertschätzung und Toleranz zeigen
  7. Hilflosigkeit, als Eltern nicht gegen dieses Schulsystem vorgehen zu können, da die Angst immer präsent war, dass es dem eigenen Kind schadet
  8. Angst, dass sich schlechte Noten und Wiederholung eines Schuljahres auf die Motivation des Lernens auswirken könnten
  9. Angst, dass unser Kind die Schule abbricht und damit die Lebenschancen auf ein glückliches Leben sinken
  10. Verzweiflung, wenn Nachhilfeunterricht sinnlos war
  11. Wut, gegen Politiker, die keinerlei Regungen zeigen, an diesem System etwas ändern zu wollen
  12. Erstaunen, wie wenig zwischen Eltern und Lehrern zusammengearbeitet wird
  13. Unsicherheit, ob der Inhalt des Lehrplans und die zeitliche Abfolge zu den Entwicklungsphasen unseres Kindes passen
  14. Erkenntnis nach 10 Schuljahren, dass ein individuelles Lernen nicht verlässlich an allen staatlichen und städtischen Schulen stattfinden kann
  15. Erkenntnis, dass dieses Schulsystem die Würde der Kinder verletzt!
  16. Freude und Glück, dass die Schulzeit unseres Kindes in Deutschland endlich vorbei ist!

Als Eltern haben wir uns gefragt:

Welche Maßnahmen würden unserem Kind wirklich helfen, damit es ein chancenreiches, glückliches und freies Leben führen kann und keine Angst vor Lerninhalten entwickelt? Welche Angebote ermöglichen neue Chancen und Freude am Lernen?
Welche Begabungen und Potentiale, unabhängig von einem Lehrplan, können wir als Eltern bei unseren Kindern entdecken und wie können wir sie begleiten, damit sie ihren eigenen Weg finden?
Wie erziehen wir unsere Kinder, damit sie die kommenden Lebensaufgaben verantwortungsvoll und gerne übernehmen? Wollen wir auf den Staat und Politiker warten, bis kindgerechtes Lernen möglich wird, oder werden wir selbst aktiv?

Ein Schulsystem, das zuwenig Transparenz und starres Festhalten an einem festgelegten Lehrplan zeigt, birgt die Gefahr der Machtausübung. (Selektion, Noten, Sitzenbleiben, Förderunterricht, Angst beim Kind und im Elternhaus) Diese Machtstruktur (Schule) sollte durch gleichrangige Angebote (Offene Lernorte) aufgelöst werden, da Bildung mit Machtanspruch nicht als gerecht empfunden werden kann. Kinder, die durch ein solches System Gefühle entwickeln, dass sie dem Anspruch einer Bildungsvorstellung nicht gerecht werden können und über Jahre hinweg immer verglichen werden, entwickeln Ängste und im Einzelfall sogar Aggression. Erziehung im Elternhaus kann damit immer schwieriger werden. Die Vielfalt des lebenslangen Lernens kann Schule nicht leisten. Deshalb braucht es Angebote, um neue Beziehungen, Verbindungen und Sinnerfahrung für unsere Kinder zu ermöglichen.
Die Idee der "Offenen Lernorte" ist bereits im Jahr 2005 entstanden, als die Beurteilung unseres Kindes für eine Einstufung in eine höhere Schulart aktuell war. Seit 2007 arbeite ich an dem Konzept.

Es berücksichtigt grundlegende Aspekte der Subsidiarität (Download: http://www.muenchner-trichter.de/mt/wp-content/uploads/2013/11/subsidiaritaet.pdf)

Als Eltern sollten wir die alleinige bestehende Schulstruktur nicht mehr hinnehmen und für unsere Kinder und Enkelkinder neue Möglichkeiten und Chancen schaffen. So hoffe ich, dass viele Eltern, Lehrer, Politiker und natürlich die Kinder und Jugendlichen sich der Idee zur Gründung von Offenen Lernorten im kommunalen Umfeld anschließen und ich bitte Sie:
  

... helfen Sie mit, dass unsere Kinder ihre Visionen leben und entwickeln können!

 Welche Erfahrungen haben Sie mit dem bestehenden Schulsystem gemacht?

Wir Eltern, zusammen mit unseren Kindern, müssen aktiv werden, um unsere gemeinsame Zukunft zu sichern!

Jedem Kind seinen Lehrplan!

Wenn Sie das Konzept der Offenen Lernorte oder eine Modellprojekt unterstützen wollen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.