...helfen, Visionen zu leben

Was können wir tun?

1. Idee der "Offenen Lernorte" in der Öffentlichkeit diskutieren und verbreiten

Die Idee der "Offenen Lernorte" habe ich 2012 auf die Internetplattform "Dialog über Deutschland" geladen, um sie von der Expertenkommission beurteilen zu lassen.

siehe: Dialog über Deutschland (2012) (Link steht nicht mehr zur Verfügung)

Vorschlag: „Offene Lernorte schaffen“
„Ein Offener Lernort (OLO) soll ein kommunales Angebot für Kinder, Eltern und Schulen im naheliegenden
Umfeld sein, in dem selbstgesteuertes Lernen mit handlungsorientierten Angeboten möglich
ist. Der Offene Lernort soll den Bedarf im umliegenden Lern-, Wohn- und Arbeitsumfeld ermitteln und
sein Portfolio entsprechend flexibel gestalten können. (Plastizität) Er soll dazu beitragen, dass schulartenübergreifend projektiert werden kann und neue soziale Netzwerke entstehen. Er soll ein Ort der
Begegnung, Kommunikation, der Partizipation und der Anregung sein. Kinder und Jugendliche planen,
entwerfen, gestalten, wählen und präsentieren ihre Projekte und Aufgaben selbst, bilden Teams, suchen
sich ihre Lernbegleiter und realisieren ihre Ideen. Sie sind die Akteure. Die SchülerInnen üben
maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung der Lerninhalte aus. Integration und Inklusion findet in Offenen
Lernorten automatisch statt, da sie Begegnungsstätten und Lebensraum aller Menschen sein
können. Kernaussage in diesem Konzept ist, dass das gegenseitige Helfen und Unterstützen in neuen
Orten (Offene Lernorte) generationsübergreifend stattfinden kann und neue Möglichkeiten für Potentialerkennung und Berufsorientierung schafft. Ca. 40 % der Bay. Lehrer gehen in den nächsten 10 Jahren
in Pension. OLO's können bundesweit entstehen. Kosten der Jugendhilfe werden gesenkt, Nachhilfe
ist nicht mehr notwendig. Jugend gestaltet ihre Zukunft. Sinnerfahrung für Jung und Alt. Neue
Berufsbilder entstehen.“
Bewertung der Expertenkommission:
III. Kommentierung von Vorschlägen aus dem Bürgerdialog
Kommentierung der Arbeitsgruppe „Potenzialentfaltung und selbstverantwortliche Lebensgestaltung“

Dieser Vorschlag deckt sich mit dem Vorschlag unserer Arbeitsgruppe, Kindergärten und Schulen für
all das zu öffnen, was es für Kinder und Jugendliche im kommunalen Umfeld dieser Bildungseinrichtungen
zu entdecken und zu gestalten gibt. Dabei geht es um das Kennenlernen eigener Möglichkeiten
und das Sammeln vielfältiger Erfahrungen im praktischen, gemeinschaftlichen und generationsübergreifenden
Handeln. Vor allem aber geht es dabei um aktive Teilhabe am kommunalen Leben,
um das sich gemeinsam um etwas kümmern und um die freiwillige Übernahme von Verantwortung für
bestimmte Aufgaben in der Kommune. Es geht, wie der Vorschlag deutlich macht, darum, den Kindern
und Jugendlichen Gelegenheit zu bieten, sich als Akteure bei der Gestaltung des Zusammenlebens in
der Kommune zu erleben. Dass dieser Ansatz auch zu Kosteneinsparungen und zu einem Ausgleich
des zu erwartenden Lehrermangels führt, ist ein weiterer interessanter Aspekt dieses Vorschlags.

Langfassung Ergebnisbericht: Vorschlag "Offene Lernorte schaffen", Seite 425 (nur als Download verfügbar)


Wie geht es weiter? (nur als Download verfügbar) Seite 9
Auszug: "...9. Etablierung eines Bildungsrates als Forum zur bundesweiten Diskussion über Bildungsinhalte und die Weiterentwicklung des Bildungssystems...."

 2. Planung Modellprojekt

"Ein Haus der Zusammenarbeit"

Erstellung Konzeption

 Vorstellung der Einrichtung
  1. Darstellung Rahmenbedingungen (Infrastruktur/Ressourcenplanung)
  2. Zielsetzung/Aufgabengestaltung
  3. Partner/Zusammenarbeit
  4. Budget/Finanzierung
  5. Qualitätsentwicklung/Evaluation

3. Partner und Unterstützer/Förderer finden:

  1. für das Konzept

  2. für das Modellprojekt

     


Machen Sie mit!!

Wenn Sie das Konzept oder das Modellprojekt der "Offenen Lernorte" unterstützen wollen, freue ich mich auf Ihre Rückmeldung!

Lesen Sie, warum Jugendliche eigene Orte der Verantwortung bekommen sollten:

"Neue Orte der Begegnung - In Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern können sich Alt und Jung treffen. Aber findet der Austausch der Generationen wirklich statt?"
Autor: Birgit Riedel,  DJI impulse 1/2012 - Generationengefüge

Auszug: "...Nicht zuletzt finden mit Blick auf intergenerationelle Beziehungen auch in Mehrgenerationenhäusern alte Menschen und Jugendliche nicht automatisch den Zugang zueinander. Nicht nur für Jugendliche, auch für Ältere gibt es ein starkes und berechtig­tes Bedürfnis, unter sich zu bleiben. Gelingende Beziehungen zwischen den Generationen, so zeigen die Erfahrungen der Praxis, setzen gemeinsame Interessen und subjektiv wichtige, eher langfristige Bindungen voraus. Gute Erfahrungen werden etwa mit Mentorenprogrammen oder gemeinsamen Kulturprojekten gemacht (BMFS­FJ 2011). In diesem Punkt zeigt sich aber auch das Potenzial der neuen offenen Begegnungsorte: Sie stellen eine Experimentierwerkstatt dar, in der Vieles ausprobiert werden kann, Erfahrungen gesammelt werden und sich langfristig eine Kultur intergenerationeller Ansätze entwickeln kann. Von solchen Ansätzen guter Praxis wiederum muss das institutionelle Um­feld wie Schulen und Vereine lernen, um für den demografischen Wandel gerüstet zu sein."

zum Heft, Seite 34 des Deutschen Jugendinstituts (pdf)




 

Im Jahr 2010 habe ich die Idee auf der Plattform www.gemeinsam-bayern-bewegen.de (Plattform steht leider nicht mehr zur Verfügung) publiziert.

Im Jahr 2009 habe ich Herrn Kultusminister Dr. Spaenle über die Frauenunion (Frau Schneider) angeschrieben und folgende Antwort erhalten. Mein Vorschlag hat sich nicht auf virtuelle Lernorte bezogen sondern auf reale Lernorte.