Offene Lernorte (OLO) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im kommunalen Umfeld in Zusammenarbeit mit Familie, Schule und SeniorenInnen.
Auszug aus der UN-Kinderrechtskonvention:
"Kinder dürfen ihre Meinung zu allen Belangen, die sie selbst betreffen, frei äußern und haben ein Recht darauf, dass die Meinung entsprechend ihres Alters und ihrer Reife berücksichtigt wird.
Jedes Kind hat das Recht auf Bildung und Förderung in einem angemessenen Lernumfeld.
Die Bildung des Kindes muss darauf abzielen, seine Persönlichkeit, seine Begabung und seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zu entfalten.
Alle Kinder haben ein Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel sowie eine altersgemäße aktive Erholung."
"Bildung ist kein Wettbewerb und kein Geschäft. Sie darf nie auf der Niederlage
Anderer begründet sein."
Auszug aus der Rede des UN-Sonderberichterstatter Vernon Munoz, 2009 in Oldenburg
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bericht_%C3%BCber_den_Deutschlandbesuch_des_UN-Sonderberichterstatters_f%C3%BCr_das_Recht_auf_Bildung
Ein Konzept für mehr Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Partizipation
Diskussionsgrundlage und Handlungsempfehlung
Offene Lernorte im Quartier

Ein afrikanisches Sprichwort sagt:
„It takes a village to raise a child“ – Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.
Was bedeutet "Offener Lernort"?
Neue Orte der Begegnung - In Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern können sich Alt und Jung treffen. Aber findet der Austausch der Generationen wirklich statt?
Was sind Dritte Orte und was brauchen wir wirklich?

Diese Fragen waren die Grundlage für die Entwicklung des Konzepts der Offenen Lernorte:
Können Orte im Quartier mit selbstgesteuertem Lernen und mit handlungsorientierten Angeboten für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sorgen?
Könnten sie zur Stärkung unserer Demokratie beitragen?
Können sie dazu beitragen, Probleme im Sozialen Miteinander, wie im Pflegebereich zu lösen oder für mehr Nachhaltigkeit im Lebensumfeld zu sorgen?

Wie würden sich Offene Lernorte im Quartier für Kinder, Familien, die Gesellschaft und die Generationen, die Vielfalt und die Zukunft auswirken?
Wir wollen wir in Zukunft leben?
Welche Bedarfe existieren im Quartier?
Welcher Nutzen könnte durch Offene Lernorte im Quartier entstehen?
